Mansfeldmuseum

Mansfeldmuseum

Ort: Burgörner, Schloßstraße 7

Telefon: +49 3476 200753
Homepage

Beschreibung

Öffnungszeiten:

Do, Fr 11.00 – 17.00 Uhr

Sa, So 13.00 – 17.00 Uhr (nicht am ersten Wochenende im Monat)

Das 1989 eröffnete Museum beherbergt die Dauerausstellung Kupferstadt Hettstedt zur regionalen Industriegeschichte, insbesondere dem Kupferschieferbergbau, der Verhüttung und der Metallverarbeitung. Höhepunkt der Präsentation ist der funktionstüchtige Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Wattscher Bauart. Er entstand 1985 zum 200-jährigen Jubiläum der Inbetriebnahme des Originals auf dem König-Friedrich-Schacht bei Hettstedt. Erhalten ist vom Original der Dampfzylinder, der seit 1935 als Denkmal in Löbejün steht.
Das Museum beherbergt außerdem eine Sammlung von Mineralien und Fossilien sowie aus Mansfelder Silber geprägte Ausbeutemünzen.
Auf einem großen Freigelände werden technische Ausstellungsstücke, die der Erzgewinnung und -Verhüttung dienten, gezeigt.
Außerdem beherbergt das Museum wertvolle Archivbestände, beginnend mit dem 17. Jahrhundert. Auch Foto- und Filmdokumente ab dem Ende des 19. Jahrhunderts zählen dazu.

Das Mansfeldmuseum ist Teil des Netzwerkes Erlebniswelt Museen e.V., dem regionalen Museumsverbund des Landkreises Mansfeld-Südharz.

Das 1721 erbaute Museumsgebäude selbst ist das sog. barocke Humboldt-Schlösschen, das sich im späten 18. Jahrhundert im Besitz der Familie von Dacheröden befand. Friederike von Dacheröden heiratete 1791 den preußischen Minister und Reformer Wilhelm von Humboldt. Beide lebten mehrere Jahre hier in Burgörner. Ihnen ist ein Teil der Dauerausstellung gewidmet. Besonders sehenswert ist die barocke hölzerne Innentreppe mit reichen Verzierungen.

Bilder